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Letzte Aktualisierung: 15.07.2010

Drotzer

Tagblattklein.JPG (32628 Byte)Um 1550 n.Chr. erbaute der Edle Junker David von Stein das Bühler Schloss und ließ einen alten Brauch aus dem Mittelalter übernehmend, den Nordgiebel mit zwei Schreckensfratzen verzieren. Diese Fratzen sind heute noch am Bühler Schloss zu bewundern. Sie sollten den von Norden her drohenden germanischen Geistern und Göttern trotzen. Diesen beiden im Volksmund "Penätla" genannten Fratzen sind die Drotzermasken nachempfunden. Heute sollen sie an der Fasnet dem Winter und allen anderen Übeln des Lebens trotzen!

Die Bühler-Drotzer sind auch weithin bekannt durch die Brauchtumsaufführung des "Original-Bühlemer-Drotzer-Glogga-Hopser" der mit drei Trommlern immer wieder lautstark für Furore sorgt und dem Narrensprung am Fasnets-Dienstag nach dem Umzug, bei dem 4 Drotzer, jeder mit einem Symbol für die 4 Jahreszeiten (Schneemann, Sonne, Dreschflegel und Mostkrug) von der kleinen Bogenbrücke in den Bühler Talbach hinunterspringen.